Die Residenzen
Die Villa Maraini, der Sitz des Istituto Svizzero di Roma, beherbergt jedes Jahr zwölf ResidentInnen: je sechs junge ForscherInnen und KünstlerInnen aus der Schweiz. Das Institut stellt diesen ResidentInnen, die am Programm Roma Calling teilnehmen, Zimmer und Arbeitsräume zur Verfügung. Das Mittagessen wird gemeinsam eingenommen und trägt so dazu bei, unter allen BewohnerInnen eine besondere Atmosphäre des Wetteiferns sowie Synergien zwischen Wissenschaft und Kunst zu schaffen.

Folgende Möglichkeiten einer Residenz werden angeboten:

Roma Calling

Milano Calling

Palermo Calling

Summer School

Senior Fellowship

Roma Calling
Das Istituto Svizzero schreibt jedes Jahr einen neuen Wettbewerb um zwölf Residenzen für den Zeitraum von September bis Juli aus (10 Monate).
Die Ausschreibung Roma Calling richtet sich an KünstlerInnen (bildende Kunst, Design, Architektur, Literatur, Tanz, Theater, Musik usw.) und an ForscherInnen (Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften usw.).

Die ResidentInnen sind dazu aufgerufen, sich neben den jeweiligen persönlichen Forschungsprojekten auch am interdisziplinären Projekt des Instituts zu beteiligen. Das Programm hierfür findet an zwanzig Tagen statt, die sich über den gesamten Zeitraum des Aufenthalts verteilen. Es wird von der Direktion unter Berücksichtigung der Interessengebiete der ResidentInnen erstellt und umfasst Begegnungen, Studienreisen, Workshops und Beiträge der arrivierten KünstlerInnen und ForscherInnen.
So ermöglicht dieses interdisziplinäre Programm den ResidentInnen, Netzwerke aufzubauen, laufende Forschungen voranzutreiben und einen ebenso aktiven wie innovativen Austausch zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen zu pflegen.

Die Ausschreibung richtet sich an BürgerInnen der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz oder mit nachgewiesenen Verbindungen zu den in der Schweiz etablierten Kreisen von Wissenschaft und Kunst.
Die KandidatInnen müssen ein persönliches Forschungsprojekt vorlegen, für das ein Aufenthalt in Rom nötig ist oder das einen solchen Aufenthalt rechtfertigt, und das für eine Integration in das interdisziplinäre Kooperationsprojekt zwischen Kunst und Wissenschaft geeignet ist.

Teilnahmebedingungen, Unterbringung und Finanzierung

Auswahlverfahren
Alle Bewerbungen müssen bis 20. Februar 2019 beim Istituto Svizzero eingehen.
Die von der künstlerischen und der wissenschaftlichen Kommission ausgewählten Kandidaten werden am 18. oder 19. März 2019 zu einem Treffen mit der Jury eingeladen.

 

Aussagen der Residenten Roma Calling 2017/2018:

vimeo video

Neuer BLOG des Istituto Svizzero auf Le Temps:

Die ResidentInnen

NEW Roma Calling 2019/2020

  • Bramanti, Armando (Archäologie)
  • Bruckner, Johanna (Visuelle Künste)
  • Dell’era Romeo (Geschichte)
  • Dendena, Francesco (Geschichte)
  • Julier, Pauline (Visuelle Künste und Filmregisseurin)
  • Laleg, Dominique (Kunstgeschichte)
  • Matter, Charlotte (Kunstgeschichte)
  • Meyrat, Nastasia (Visuelle Künste)
  • Real Madrid alias Benenti Oriol, Bianca e Pezzotta, Marco (Visuelle Künste)
  • Santer, Kiri (Anthropologie)
  • Steiner, Urs August (Visuelle Künste)
  • Wenger, Anaïs (Visuelle Künste)

Roma Calling 2018/2019

  • De Franco, Oscar alias De La Fuente Oscar De Franco (Visuelle Künste) Oscar De Franco (1986, Zürich) hat 2013 an der Zürcher Hochschule der Künste einen Master in Fine Arts absolviert und als Gaststudent die Klasse von Thomas Zipp an der Universität der Künste Berlin besucht. Im Rahmen von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen hat er seine Werke in folgenden Einrichtungen gezeigt: Binz 39 (Zürich), Helmhaus (Zürich), Wasserkirche (Zürich), Kunstmuseum Bern (Bern), Galerie Gregor Staiger (Zürich), Kunsthalle St. Gallen (St. Gallen), Haus Konstruktiv (Zürich), Cabaret Voltaire (Zürich), Kunsthalle Bern (Bern) u.a.. Er hat zahlreiche Preise und Stipendien gewonnen, darunter das Atelierstipendium Binz 39 (2014 – 2016) und den Credit Suisse Förderpreis Videokunst des Kunstmuseums Bern (2012). Er war ausserdem Residenzkünstler in Stavanger, Norwegen.
  • Meier, Rahel (Geschichte) Rahel Meier (1985, Zürich) ist Mediävistin. Sie studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie des Mittelalters an den Universitäten Zürich, Paris und Basel. Ein Ausschnitt aus ihrer Abschlussarbeit wurde mit dem Förderpreis für Kunstwissenschaft der Alfred Richterich-Stiftung ausgezeichnet. Am ISR beendet sie ihre vom Schweizerischen Nationalfonds mit einem Doc.CH Beitrag gefördert Dissertation zur Entstehung und Verbreitung der Terra Santa-Legende. Das KHI-MPI in Florenz war ihr Gastinstitut. 
  • Meier, Robin (Musik, Visuelle Künste, Performance, Video) Robin Meier (1980, Zug) hat 2005 sein Studium am Center for New Music & Audio Technologies der University of California und am Conservatoire National de Region de Nice abgeschlossen und sich 2007 an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris in Kognitiver Philosophie diplomiert. Seine Werke wurden in verschiedenen Einrichtungen und Biennalen als Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt: 11. Shanghai Biennale (Shanghai), Palais de Tokyo (Paris), Gare de l’Est (Nuit Blanche – Paris), Volkshaus (Art Basel, Basel), Musée d’art moderne de la Ville de Paris (Paris), Arsenal Gallery (New York). 2016 hat er den Kantonalen Kulturförderpreis des Kantons Zug verliehen bekommen und 2015 wurde er für den Prix Fondation Richard, Paris, nominiert.
  • Mure-Ravaud, Lora (Schriftstellerin und Filmregisseurin) Lora Mure-Ravaud (1993, Bordeaux) hat Philosophie und Literaturwissenschaft studiert (Lyon, 2012). 2017 hat sie an der Filmhochschule der École cantonale d’art de Lausanne einen Bachelor absolviert. Sie hat diverse Kurzfilme gedreht: Soleil cou coupé (2017, Ausstrahlung durch die RTS), Valet noir (2017, Produktion für Alva Film), Côté cour (2016, Vorführung auf dem Locarno Festival), Joconde (2015, Vorführung auf dem Locarno Festival und Erwerb durch ARTE). Für Valet noir wurde sie mit dem Prix de la relève der Solothurner Filmtage (2018) und dem Preis für den besten Kurzfilm der internationalen Kurzfilmtage Winterthur (2017) ausgezeichnet.
  • Petracca, Enrico (Wirtschaftswissenschaften) Enrico Petracca (1983, Lausanne) hat an der Università Bocconi di Milano und der Università di Bologna studiert. An letzterer schloss er 2014 auch seine Dissertation in Wissenschaftsgeschichte und -philosophie ab. Im Studienjahr 2017-2018 macht er ein Postdoktorat am Institut de Recherches Économiques (IRENE) der Universitè Neuchâtel. Seine Forschungsinteressen liegen in der Geschichte und Methodologie der Wirtschaftswissenschaften. In Rom führt er seine Recherchen zur Geschichte des idiosynkratischen wissenschaftlichen Denkens – das so genannt wird, weil es sich mit den traditionellen analytischen und historiographischen Kategorien nicht untersuchen lässt – weiter. In diesem Sinne ist seine Forschungsarbeit darauf angelegt, im Rahmen der Erforschung einiger einzigartiger Persönlichkeiten und Theorien in der Geschichte des Wirtschaftsdenkens neue Kategorien einzuführen.
  • Pönitz-Hunziker, Christine (Archäologie) Christine Pönitz-Hunziker (1983, Bern) hat an der Universität Bern Geschichte und Archäologie des Mittelmeerraumes studiert. 2014 hat sie an der Universität Bern einen Master in Archäologie des Mittelmeerraumes und Geschichte der Antike absolviert. Seit 2015 arbeitet sie an ihrer Dissertation über Keramiken der Nekropolen Via dei Greci und Cimitero Sud in Crotone als Spiegel der wirtschaftlichen und soziokulturellen Entwicklung der süditalienischen Stadt im 3. und 4. Jahrhundert v. Chr. In Rom wird sie sich den Recherchen für die vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanzierten Dissertation widmen und dafür mit Timothy Pönitz zusammenarbeiten, der ebenfalls Stipendiat des Istituto Svizzero ist und dessen Forschungsprojekt sich auch mit der archäologischen Erforschung des antiken Crotone in Kalabrien beschäftigt.
  • Pönitz Timothy (Archäologie) Timothy Pönitz (1989, Genf) hat an der Université de Genève klassische Archäologie und Ägyptologie studiert. 2014 hat er ebenda einen Master in klassischer Archäologie absolviert. Seit 2016 arbeitet er an seiner Dissertation über die Nekropole Via dei Greci und die Bestattungswelt in Crotone. In Rom wird er seine Recherchen vertiefen und dabei mit Christine Pönitz-Hunziker zusammenarbeiten, die ebenfalls Stipendiatin des Istituto Svizzero ist und deren Forschungsprojekt sich auch mit der archäologischen Erforschung des antiken Crotone in Kalabrien beschäftigt.
  • Spina, Davide (Architektur) Davide Spina (1983, Rom/Zürich) ist italienischer Abstammung und lebt derzeit in Zürich, wo er am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH seinen Doktor macht. Seine monographische Dissertation beschäftigt sich mit dem römischen Bauunternehmen Società Generale Immobiliare (SGI). Davide hat an der Università Roma Tre Architekturwissenschaften studiert und an der Bartlett School of Architecture, University College London (UCL) einen Master in Architectural History absolviert. Er hat von der Yale University und dem Canadian Centre for Architecture (Montreal) Stipendien erhalten, war Visiting PhD Scholar an der Columbia University und hat an der ETH gelehrt. Einige seiner Essays wurden in der Zeitschrift der Londoner Architectural Association AA Files veröffentlicht.
  • Wagner, Laurence (Programmarbeit, Schreiben und Erforschung der Performance-Künste) Laurence Wagner (1984, Lausanne) hat 2008 zunächst einen Bachelor of Arts an der Université de Lausanne absolviert und dann 2011 einen Master of Arts an der Haute Ecole d’Art et de Design de Genève. Seit 2014 arbeitet sie am TU-Théâtre de l’Usine in Genf als Verantwortliche des Programms und der Pressearbeit und als Mitverantwortliche für kulturelle Mediation. Sie war 2016-2017 Mitglied von Corodis – Commissione Romande de Diffusion des Spectacles und hat bei vielen Projekten als Kulturvermittlerin mitgewirkt. Sie arbeitet für das Zürcher Theater Spektakel und lehrt an der Manufacture, Haute école des arts de la scène, in Lausanne. Als unabhängige Kuratorin zeichnet sie im Bereich der Performance-Künste für diverse Projekte verantwortlich.
  • Wertenbroek, Manon (Visuelle Künste) Die schweizerisch-niederländische Künstlerin Manon Wertenbroek (1991, Lausanne) hat 2014 an der École cantonale d’art de Lausanne einen Bachelor of Arts im Fach Fotographie absolviert. Seit Studienabschluss stellt sie ihre Arbeiten in Galerien in den Niederlanden, in Belgien, Italien und Frankreich aus. Ausserdem wurden ihre Werke auf der Art Basel, im Museum Foam in Amsterdam und im Istituto Svizzero in Rom gezeigt. Veröffentlicht werden ihre Arbeiten in vielen Medien: Guardian, Mousse, British Journal of Photography, Foam Magazine, i-D, LensCulture und viel andere. Im Januar 2017 folgt ihre erste Personale in der Coalmine in Winterthur. Im selben Jahr wird sie vom Bundesamt für Kultur mit dem Swiss Art Award ausgezeichnet.
  • Wooldridge, Ian (Visuelle Künste) Ian Wooldridge (1982, Zürich) ist englischer Abstammung, lebt derzeit in Zürich und ist Doktorand in Medienwissenschaften an der Universität Basel. Nachdem er 2004 am Central St. Martins, University of London einen Bachelor in Fine Arts und 2011 einen Master in Geschichte des Films und der visuellen Medien absolviert hat, lehrt er seit 2013 an der Zürcher Hochschule der Künste im Fachbereich Kunst und Medien. Seine Werke wurden auf vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt: Cruising Pavilion (Biennale Architettura 2018, Venedig), LUX (London), Folkwang (Essen), Plymouth Rock (Zürich), Haus Konstruktiv (Zürich), The Swiss Art Awards 2017 (Basel), Mikro (Zürich), Taylor Macklin (Zürich), Le Manoir (Martinach), Coalmine (Winterthur).
  • Zuber, Célia (Kunstgeschichte) Célia Zuber (1990, Genf) hat 2013 an der Université de Genève einen Bachelor in Kunstgeschichte und moderner französischer Literatur und 2015 an der Pariser École des Hautes Études en Sciences Sociales einen Master im Bereich Kunst und Sprache absolviert. 2013 wurde sie mit dem Preis für junge ForscherInnen der Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz (VKKS) ausgezeichnet. Im Studienjahr 2016/17 lehrte sie an der Université de Genève und an der VIA FERRATA der Ecole des Beaux-Arts de Paris. In Rom wird sie an ihrer vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanzierten Dissertation zur Theorie und Theologie des Bildes im religiösen Werk des Malers Annibale Carracci aus Bologna arbeiten.

Roma Calling 2017-2018

  • Bobillier Stève (Philosophy) Stève Bobillier (1982, Freiburg) hat an der Universität Genf griechische Sprache und Literatur studiert und an der EHESS (Paris) in Philosophie promoviert. Er war als Assistent an der Universität Freiburg und Philosophielehrer tätig und arbeitet zurzeit an einem Postdoc-Projekt mit dem Titel La normativité éthique à la fin du XIIIe siècle: de la norme ecclésiale au for de la conscience personnelle, das sich mit dem Begriff von Ethik und moralischer Normativität im 13. Jahrhundert beschäftigt. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf den Schriften von Pierre de Jean Olivi und Henri de Gand. Das Projekt wird vom Schweizer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) zusammen mit der Universität La Sapienza in Rom und der Biblioteca Apostolica Vaticana finanziert
  • Caltagirone Miro alias Max Usata (Musician, singer, performer, actor) Miro Caltagirone (1982, Bienne) ist schweizerischer und sizilianischer Abstammung. Der Schauspieler und Musiker ist seit 2001 Sänger der Band Puts Marie, die bisher sechs Alben eingespielt haben und in der Schweiz und im Ausland aufgetreten sind. Daneben ist Miro Caltagirone an zahlreichen anderen Musikprojekten beteiligt, darunter Mister Milano, Troika Trash und MaxSchmürzen, Meta Marie Louise und Kerouac. 2009 ist er nach New York gezogen, um sein Studium am Lee Strasberg Theatre and Film Institute abzuschliessen. In New York hat er zahlreiche Theaterprojekte mit der Regisseurin Mathilde Schennen verwirklicht. Er arbeitet regelmässig mit der Gruppe We Ate Lobster zusammen
  • Fusetti Sabrina (Archaeologist) Sabrina Fusetti (1987, Zürich) hat klassische, prähistorische und mittelalterliche Archäologie an den Universitäten Zürich und La Sapienza in Rom studiert. Zwischen 2013 und 2015 war sie Assistentin an der Universität Zürich und konnte über die Ausgrabungen in den Ortschaften Spina und Monte Iato ihre Kenntnisse der vorrömischen Archäologie Italiens vertiefen. Momentan schreibt sie dank eines Stipendiums des Forschungskredits der Universität Zürich ihre Doktorarbeit »Die einheimische archaische Keramik im westlichen Sizilien: Typologische und soziokulturelle Untersuchungen im Kontext des Monte Iato«. Für ihre Examensarbeit hat sie den Giuseppe Nenci-Preis erhalten
  • Gasser Mathis (Visual arts) Mathis Gasser (1984, Zürich) hat 2010 seinen Bachelor an der Haute Ecole d’Art et de Design de Genève (Genf) und 2012 seinen Master am Royal College of Art in London gemacht. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Galerien und Institutionen ausgestellt: Centre Culturel Suisse (Paris), Chewday’s (London), Kunsthaus Glarus (Glarus), Centre d’édition contemporaine (Genf), Piper Keys (London), Kunsthalle Bern (Bern) und La Salle de Bains (Lyon). Er wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Théodore Strawinsky (Genf) – 2010, Hine Award (London) – 2012, George Foundation (Zürich), Roldenfund (Basel) – 2013 und dem Swiss Cultural Fund (London) – 2013 und 2015
  • Häni Richard (History) Richard Häni (1987, Basel) hat Geschichte und Mathematik an der Universität Basel studiert. 2011 hat er in diesen Fächern den Master of Arts und 2013 den Master of Science in Mathematik abgeschlossen. Seitdem widmet sich Häni seiner Promotion, die er momentan mit einer Teilzeit-Lehrtätigkeit am Gymnasium Liestal (Basel Landschaft) finanziert. In seinen Studien vergleicht er den Menschen der Antike mit dem der Neuzeit und fokussiert dabei auf die moderne Selbstdarstellung in den Texten von Sperone Speroni, Benedetto Varchi, Giorgio Vasari und Giambattista Vico. Während seines Aufenthalts am Istituto Svizzero in Rom wird er seine Doktorarbeit vollenden
  • Lammer Elise (Visual arts, art critic, performer) Elise Lammer (1982, Basel / Roveredo) hat ihre Laufbahn an der Kunstakademie in Barcelona begonnen und anschliessend einen Master in Curatorial Studies an der Goldsmiths University in London gemacht. Sie ist Kuratorin im Kunstverein SALTS in Birsfelden (Basel) und Gründerin des Residency Programms der Kunsthalle Roveredo in Graubünden. Von 2014 bis 2016 war sie Ausstellungskuratorin im APRA (Berlin). Sie war als Kuratorin, Künstlerin und Autorin an Ausstellungen in zahlreichen Einrichtungen beteiligt, darunter: Schinkel Pavillon (Berlin), Goethe Institut (Peking, Hong Kong), South London Gallery (London), Peckham Artist Moving Image Festival (London), Autocenter (Berlin), Centre Culturel Suisse (Paris), Kunsthaus Langenthal (Langenthal)
  • Leonardi Miriam Laura (Visual arts) Miriam Laura Leonardi (1985, Zürich) hat nach dem Studium der Fotografie in Paris einen Master of Arts in Fine Arts an der Zürcher Hochschule (Zürich) gemacht. Sie hat ihre Werke bei Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem im Kunsthaus Glarus (Glarus), in der Galerie Maria Bernheim (Zürich), Im Istituto Svizzero di Roma (Rom), im Friart (Freiburg), der Galerie Marbriers 4 (Genf), im Astrup Fearnley Museum (Oslo), in der TG Gallery (London) und im Plymouth Rock (Zürich). Zusammen mit Ben Rosenthal leitet sie den unabhängigen Ausstellungsraum Adar in Zürich und arbeitet an der deutschen Übersetzung von Louis Wolfsons Buch Le schizo et les langues
  • Planzi Lorenzo (History) Lorenzo Planzi (1984, Locarno) hat Geschichte, soziale Kommunikation und Theologie an der Universität Freiburg studiert. 2014 hat er in zeitgenössischer Geschichte promoviert. Er hat sechs Bücher und etwa zwanzig wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Sein Arbeit konzentriert sich auf die politische und religiöse Geschichte, die Geschichte der internationalen Beziehungen und des Widerstands gegen totalitäre Regime, aber auch auf unbekannte Aspekte wie die Geschichte der Begräbnisse oder der Elektrizität. Er ist Redaktionsmitglied der Revue suisse d’histoire religieuse et culturelle. In Rom forscht er für den Schweizer Nationalfonds (zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) an der Università Lateranese. Der Titel seiner Forschungsarbeit lautet: »La Svizzera alla lente diplomatica della Santa Sede (1873-1920)—Dagli irrigidimenti del Kulturkampf alle cooperazioni umanitarie della Prima Guerra mondiale, dalla chiusura della nunziatura di Lucerna nel 1873 alla sua riapertura a Berna nel 1920«
  • Rochel Johan (Philosophy, political science) Johan Rochel (1983, Zürich) forscht als Postdoktorand in Ethik und Innovationsrecht. Zurzeit arbeitet er an einem Projekt, das vom Schweizer Nationalfonds (zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) unterstützt wird und sich mit der gerechten Verteilung von Innovation, auch durch das geistige Eigentum, beschäftigt. Gleichzeitig setzt er seine Studien zur Ethik der Immigration fort. Er ist assoziiertes Mitglied des Ethik-Zentrums an der Universität Zürich und Dozent an einer Reihe von Universitäten und hat sich in auf politische Ethik spezialisiert. Außerdem gehört er dem Thinktank foraus—Forum Aussenpolitik an und ist Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen. Er schreibt einen Blog für Le Temps
  • Schneider Christian (History) Christian Schneider (1985, Niedergösgen) hat Geschichte und Anglistik an den Universitäten Freiburg, Bern und Durham (GB) studiert. 2016 hat er an der Universität Durham mit einer Doktorarbeit über die politische und juristische Position und die diplomatische und ideologische Rolle von Papst Klemens VIII. (1592-1605) promoviert. Während seines Doktorats hat er an den Universitäten Durham und Sunderland (GB) gelehrt. Seine Forschungsarbeit wurde von der Universität Durham und dem Schweizer Nationalfonds (zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) unterstützt. Seit Januar 2017 arbeitet er als Forschungsassistent und PostDoc an der Universität Freiburg, wo er zum Thema ‚Unheilige Machenschaften am Heiligen Stuhl? Päpstlicher Nepotismus 1534 bis 1605: Methoden–Kritik–Rechtfertigungen’ forscht. Das Projekt untersucht die symbolischen, finanziellen und politisch-territorialen Dimensionen des päpstlichen Nepotismus
  • Steinbeck Michelle (Writer) Michelle Margarethe Steinbeck (1990, Basel) hat 2013 ihr Studium in Literarischem Schreiben in Biel abgeschlossen und studiert nun Philosophie und Soziologie in Basel. Sie ist Chefredakteurin des Magazins Fabrikzeitung, Autorin und organisiert Events. Seit 2016 leitet sie Babelsprech – Internationales Forum für junge Lyrik, ein mehrjähriges Projekt für die Förderung junger deutschsprachiger Lyriker. Ihre Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, ausserdem hat sie im Radio und im Theater gearbeitet. 2016 ist ihr Debütroman Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch erschienen. Im gleichen Jahr war sie Fellow am Literarischen Colloquium Berlin
  • Wildberger Martina-Sofie (Visual arts, performer) Martina-Sofie Wildberger (1985, Genf / Zürich) hat 2011 einen Master of Fine Arts an der Haute école d’art et de design de Genève (Ginevra) gemacht und 2014 ihr Studium der Kunstgeschichte an der Universität Genf abgeschlossen. Sie hat an Ausstellungen im Centre culturel suisse (Paris), in der Kunsthalle Mulhouse (Mulhouse), im Kunstmuseum Glarus, im Fri-Art (Freiburg), im Kunsthaus Aarau (Aarau), im Palais de l’Athénée (Genf), im Centre d’art contemporain Genève, im SALTS (Basel), im Kunsthaus Baselland (Muttenz), am Corner College und im Haus Konstruktiv (Zürich) teilgenommen. Ihre Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Swiss Art Award 2012 und in jüngerer Zeit mit dem Manor Kunstpreis 2019, Preis Kiefer Hablitzel und dem Werkbeitrag des Kantons Zürich. Zudem war sie Artist in Residence in Paris, Berlin und New York

Studio Roma 2016/2017

  • Pauline Beaudemont (Visual arts)
  • Tumasch Clalüna (Director and playwright)
  • Cédric Cramatte (Archaeologist)
  • Francesca Falk (Contemporary history)
  • Donald Glowinski (Music and neuroscience)
  • Edgars Gluhovs (Visual arts)
  • Nelly Haliti (Visual arts)
  • Andreas Heise (Philosophy)
  • Leo Hofmann (Composer, sound artist)
  • Lukas Ingold (Architecture and construction history)
  • Josy Luginbühl (Mediterranean archaeologist)
  • Marion Tampon-Lajarriette (Visual arts)

Studio Roma 2015/2016

  • Arnaud Besson (Ancient history)
  • Stefan Burger (Visual arts)
  • Marc Duret (Classical archaeologist)
  • Youri Kravtchenko (Architecture and scenery)
  • Katharina Limacher (Sociology and religious studies)
  • Federica Martini Schellenberg (Art history)
  • Cyrill Miksch (Communication studies)
  • Christof Nüssli (Graphic Design)
  • Marta Riniker-Radich (Visual arts)
  • Kilian Rüthemann (Visual arts)
  • Pedro Wirz (Visual arts)

Studio Roma 2014/2015

  • Francesco Baroni (Italian literature and religious studies)
  • Ivan Foletti (Art history)
  • Gina Folly (Visual arts)
  • Davide Fornari (Design studies)
  • Céline Hänni (Music)
  • Anne Le Troter (Arts and literature)
  • Pauline Milani (Contemporary history)
  • Niku Alex Muçaj (Visual arts)
  • Virginie Nobs (Archaeologist)
  • Grégoire Oguey (Medieval history)
  • Coralie Rouet (Visual arts)
  • Benjamin Valenza (Visual arts)
  • Hannah Weinberger (Visual arts)

Studio Roma 2013/2014

  • Domenico Billari (Visual arts)
  • Alan Bogana (Visual arts)
  • Manuel Buess Gurtner (Archaeologist)
  • Toni Hildebrandt (Art history)
  • Tobias Kaspar (Visual arts)
  • Julia Perazzini (Actress)
  • Valerio Scamuffa (Theatre)
  • Cédric Roduit (Ancient studies)
  • Julien Tavelli (Graphic Design)
  • Samira Zoubiri (Archaeologist)
  • Benedetta Zucconi (Musicology)

Studio Roma 2012/2013

  • Benoît Billotte (Visual arts)
  • Chiara Croci (Art history)
  • Clara Fivaz (Classical archaeologist)
  • Yves Fournier (Musicology)
  • Florian Graf (Visual arts)
  • Vladimir Ivanovici (Architecture history)
  • Tano Nunnari (Italian literature)
  • Hitomi Omata Rappo (Modern history)
  • Anne Rochat (Visual arts)
  • Werner Rohner (Literature)
  • Christoph Schmidt e Susann Vécsey (Architecture)
  • Marie Velardi (Visual arts)

Milano Calling
Das Istituto Svizzero bietet auch 2019 zwei Residenzen mit einem Forschungsaufenthalt von sechs Monaten in Mailand an (Oktober bis April). Diese Residenzen richten sich nur an DesignerInnen und WissenschaftlerInnen der Bereiche Architektur und Digital Humanities, die nach demselben Kriterium der Interdisziplinarität wie in Rom ausgewählt werden. Die jungen ForscherInnen und DesignerInnen, für die ein Aufenthalt in der Hauptstadt der Lombardei für die Entwicklung eines Projektes nötig ist, müssen ihre Kandidatur bis 20. Februar 2019 einreichen.

Auswahlverfahren
Alle Bewerbungen müssen bis 20. Februar 2019 beim Istituto Svizzero eingehen.
Die von der künstlerischen und der wissenschaftlichen Kommission ausgewählten Kandidaten werden 18. oder 19.  März 2019 zu einem Treffen mit der Jury eingeladen.

 

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Die ResidentInnen

Milano Calling 2018-2019

  • Fueglister, Ronnie (Grafiker) Ronnie Fueglister (1980, Basel) ist Grafiker und hat an der Schule für Gestaltung Basel und der Zürcher Hochschule der Künste studiert. Unter seinen Werken finden sich das Design der Intenetseite der Kunsthalle Basel und Bücher für die KünstlerInnen Miriam Cahn, Bruce Nauman, Amy Sillman, Hannah Weinberger, Mike Bouchet und Paul McCarthy. Derzeit ist er Dozent für experimentelle Typografie an der Schule für Gestaltung Basel und Dozent für Editorial Design bei der Porto Design Summer School. In Mailand wird er an seinem Projekt «Type in Public Sphere» arbeiten, das den «typografischen Charakter» im öffentlichen Raum Mailands aufspüren will.
  • Jacomella, Marco (Architekt) Marco Jacomella (1984, Chiavenna, Italien) ist Architekt und urbaner Designer mit Sitz in Zürich. Nach seinem Hochschulabschluss an der Università degli Studi di Ferrara (Italien) absolviert er 2016 an der ETH Zürich einen Master in Advanced Studies in Housing. Erste Berufserfahrungen sammelt er in international tätigen Architekturbüros in Dänemark, Spanien und der Schweiz und wird dann Projektleiter bei Hosoya Schaefer Architects in Zürich, wo er sich auf städtische Projekte und Wohngebäude spezialisiert. 2018 gründet er ITER, Büro für häusliche und territoriale Nachforschungen. Derzeit ist er Doktorand im Fachbereich Urban Planning, Design and Policies am Politecnico di Milano. Seine Doktorarbeit befasst sich mit dem genossenschaftlichen Wohnen in Zürich und dessen möglichem Einfluss auf die italienische Wohnlandschaft. Forschungsschwerpunkt während des Residenzaufenthaltes ist das genossenschaftliche Wohnen in Mailand mit besonderem Augenmerk auf einen allfälligen Austausch mit der Schweizerischen Tradition der Wohnkooperativen. 

Palermo Calling
Das Istituto Svizzero schreibt den neuen Wettbewerb Palermo Calling aus, der sich an eine/n KünstlerIn und eine/n ForscherIn (Studien zum Mittelmeerraum, Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie und Migration) für eine dreimonatige Residenz im Palazzo Butera in Palermo richtet (September bis November).
Die jungen KünstlerInnen und DesignerInnen, für die ein Aufenthalt in Palermo für die Entwicklung eines Projektes nötig ist, müssen ihre Kandidaturen bis 20. Februar 2019 einreichen.

Auswahlverfahren
Alle Bewerbungen müssen bis 20. Februar 2019 beim Istituto Svizzero eingehen.
Die von der künstlerischen und der wissenschaftlichen Kommission ausgewählten KandidatInnen werden am 18. oder 19.  März 2019 zu einem Treffen mit der Jury eingeladen.

 

Residents

NEW Palermo Calling 2019/2020

  • Hugonnet, Yasmine (Choreographer, ballet dancer, researcher)
  • Keller, Jasmine (Writer)

Summer School
Das Istituto Svizzero beherbergt im Juli und August, während der Sommerpause, ForscherInnen von Universitäten und Hochschulen in der Villa Maraini.
Die Universitäten und Hochschulen legen sowohl ein mit Rom und Italien verbundenes Projekt als auch ein interdisziplinäres Projekt vor, das Kunst und Wissenschaft verbindet.

Dieses Programm entsteht aus einer Kooperation zwischen dem Istituto Svizzero, dem Verein swissuniversities und der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen.
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Senior Fellowships
Das Istituto Svizzero bietet etablierten KünstlerInnen und ForscherInnen Aufenthalte in Rom an, um Projekte zu entwickeln, die einen Bezug zu Italien aufweisen oder interdisziplinär sind.
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