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Beitrittsreglement für Künstler/innen und Wissenschaftler/innen

I. Auszug aus dem "Règlement d'organisation" (pro memoria)

Art. 30 Membres
Peuvent être choisies comme membres de l’Institut, les personnes qui sont de nationalité suisse, celles qui résident en Suisse et celles qui, sans résider en Suisse, ont néanmoins un lien fort avec une institution scientifique ou culturelle suisse. L’âge limite est de 40 ans révolus au moment du choix.

Art. 31 Qualité, durée, droit et obligations
Les membres peuvent être internes ou externes.
Les membres internes résident dans l’Institut pour une année; exceptionnellement le Conseil de Fondation, sur proposition de la Commission compétente, peut prolonger cette durée de 12 mois.
Les membres externes ne résident pas dans l’Institut, mais bénéficient de l’appui et des structures de l’Institut pour leurs activités scientifiques ou artistiques.
En contrepartie de ce que l’Institut offre, les membres apportent une contribution artistique ou scientifique définie d’entente avec le directeur.
Tous les membres sont tenus de respecter les règlements de l’ISR et de participer à ses activités. Ils élaborent un rapport sur leurs activités.

Addendum: Chaque membre sera par ailleurs invité à contribuer à un projet commun de l'Institut.


II. Aufnahmebedingungen für Künstler/innen und Wissenschaftler/innen

1. Mitglieder

Als Mitglieder werden Personen aufgenommen, deren Arbeitsprojekt einen Aufenthalt in Rom erfordert oder rechtfertigt und die in folgenden Tätigkeits- und Studienbereichen arbeiten:
a) Künste (visuelle Künste, Design, Architektur, Literatur, Tanz, Theater, Musik, etc.)
b) Wissenschaften (Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften [ohne Labor] etc.).

Das Institut stellt die Unterkunft, ein Atelier (Künstler/innen) und einen Arbeitsplatz in der Bibliothek zur Verfügung. Um die für den Lebensunterhalt nötigen Mittel müssen sich die Membri dagegen selbst bemühen: Künstler/innen können sich an ihre Kantone, Städte oder an Stiftungen wenden, Wissenschaftler/innen an den Nationalfonds oder an Stiftungen. (Das Institut verfügt einzig über einen Notfonds für den Fall, dass alle Bemühungen erfolglos bleiben sollten.)
  

2. Beitrittsgesuche

Künstler/innen
Die Beitrittsgesuche sind bis spätestens 1. Februar an die Präsidentin der Kunstkommission, Françoise Ninghetto, Mamco, 10 rue des Vieux-Grenadiers, CH-1205 Genève (mit Kopie der Bewerbungsformulare, aber ohne Kunstdossier, an den Direktor des ISR) zu richten und müssen enthalten:

  • Ausgefüllte Bewerbungsformulare
  • Curriculum vitae
  • Dossier zum künstlerischen Schaffen
  • Empfehlungsschreiben (mindestens 2)

Wissenschaftler/innen
Die Beitrittsgesuche sind bis spätestens 1. Februar an den Präsidenten der Universitätskommission, Prof. Dr. Philippe Mudry, Montolivet 28, CH-1006 Lausanne (mit Kopie der Bewerbungsformulare inkl. Anhänge an den Direktor des ISR) zu richten und müssen enthalten:

  • Ausgefüllte Bewerbungsformulare
  • Curriculum vitae
  • Dossier zum künstlerischen Schaffen
  • Empfehlungsschreiben (mindestens 2)

3. Aufenthaltsdauer
Die Dauer des Aufenthalts beträgt in der Regel ein Jahr (von Mitte September bis Mitte Juli). Die Kommission kann auch kürzere Aufenthalte bewilligen. Eine Verlängerung wird nur ausnahmsweise gewährt, wenn diese aufgrund des Arbeitsprogramms von der entsprechenden Kommission als unbedingt notwendig beurteilt wird.

Gesuche um Verlängerung des Aufenthalts um maximal ein Jahr sind schriftlich an den Präsidenten der universitären bzw. der künstlerischen Kommission zu richten (mit Kopie an den Direktor).

4. Wahl der Mitglieder
Die Mitglieder werden, auf Empfehlung der universitären bzw. der künstlerischen Kommission, vom Stiftungsrat gewählt (die KandidatInnen werden bis spätestens Ende April informiert).

5. Berichte der Mitglieder
Am Ende jedes akademischen Jahres, und zwar bis spätestens zum 10. Juli, sind die Mitglieder gebeten, dem Direktor zuhanden der Institutsorgane (Stiftungsrat, universitäre bzw. künstlerische Kommission) einen schriftlichen Bericht über die im Verlauf ihres Aufenthalts im Institut geleistete Arbeit abzugeben. Dieser soll, falls notwendig, erläutern, weshalb das bei der Bewerbung präsentierte Arbeitsprogramm abgeändert werden musste oder unbeendet blieb.